Hochregal 1000 kg · 2 Ebenen · 353x184x100 cm · 2 Paletten
Technischer Konfigurator wird initialisiert...

Beschreibung · Hochregal 1000 kg
Dieses robuste Hochregal mit 353 cm Höhe, 184 cm Feldweite und 100 cm Tiefe bietet die ideale Struktur für Ihr Lager. Mit zwei Trägerebenen plus Bodenstellplatz nutzen Sie drei Ladehöhen für bis zu 6 Europaletten bei einer hohen Tragkraft von 1000 kg Fachlast pro Ebene. Ständerrahmen in RAL 5010 Blau und Traversen in RAL 2002 Orange sorgen für Übersicht und Stabilität. Die Montage erfolgt schraubenlos über Steckverbinder und Sicherungsstifte.
Dieses Regalsystem nutzt ein intelligentes Raumkonzept, das zwei Traversenebenen direkt mit dem Hallenboden kombiniert. Dadurch entstehen insgesamt drei gut erreichbare Ladehöhen für Ihr Lagergut. Pro Fachebene lassen sich wahlweise zwei Europaletten im Standardmaß 800x1200 mm oder eine Industriepalette mit 1000x1200 mm einlagern. Unter Einbeziehung der Bodenstellfläche bietet Ihnen dieses Hochregal Platz für bis zu sechs Europaletten. Diese Konfiguration eignet sich ideal für Betriebe, die mittelgroße Bestände effizient organisieren möchten, ohne den direkten Zugriff auf einzelne Paletten zu verlieren.
Technisch überzeugt das Grundmodul durch eine gezielte Tragfähigkeit von 1000 kg pro Traversenebene bei gleichmäßig verteilter Last, was einer Gesamtbelastung von 2000 kg über die Längsträger entspricht. Mit einer Bauhöhe von 353 cm, einer Feldweite von 184 cm und einer Tiefe von 100 cm ist die Konstruktion präzise auf die Abmessungen gängiger Ladungsträger abgestimmt. Sowohl Europaletten als auch amerikanische Paletten ruhen sicher auf den Längsträgern mit einem Profil von 100x45 mm. Die Traglast der Bodenebene richtet sich dabei nach der Belastbarkeit Ihres Hallenbodens.
Das Paket umfasst zwei blaue Ständerrahmen (RAL 5010) mit robusten Ständern im Format 90x60 mm, die mithilfe von horizontalen und diagonalen Aussteifungstraversen verschraubt werden. Zur Verankerung dienen solide Fußplatten sowie M10x70 Schwerlastanker für den Betonboden. Die orangen Längsträger (RAL 2002) werden einfach über ihre Einhängeklauen mit den Ständern verbunden und durch jeweils zwei Sicherungsstifte gegen unbeabsichtigtes Ausheben geschützt. Die gesamte Montage erfolgt komponentenweise ohne Schweißarbeiten und erfordert keine Spezialwerkzeuge, was den Aufbau im Hochregallager extrem strukturiert gestaltet.
Visuell punktet das System mit der klassischen Farbgebung aus enzianblauen Rahmen und hellorangen Traversen. Für noch mehr Sicherheit und Flexibilität stehen passende Zubehörteile bereit: Ständerschutzelemente sowie eine robuste Schutzbarriere in RAL 2004 oder RAL 1023 sichern die Außenbereiche gegen Beschädigungen durch Flurförderzeuge. Zudem lässt sich eine 1800 mm Holzauflage integrieren, um eine Fachebene schnell in einen praktischen Kommissionierplatz umzuwandeln. Über den Konfigurator können Sie Ihre Zeile jederzeit durch Anbaumodule erweitern, die sich einfach einen gemeinsamen Ständerrahmen teilen.
Innerhalb unserer Modellreihe mit 353 cm Höhe und 184 cm Feldbreite ist diese Variante mit zwei Nutzebenen die gezielte Wahl für Lagerhallen oder Werkstätten, die besonders hohes oder sperriges Ladegut lagern. Während Ausführungen mit drei bis sechs Ebenen die Raumhöhe in engere Fächer unterteilen, belässt dieses Hochregal mit zwei Ebenen großzügige vertikale Ladeabstände. Dadurch verladen Sie überdurchschnittlich hohe Paletten oder stapelbare Gitterboxen mühelos per Gabelstapler, ohne an Querträgern anzustoßen.
Häufig gestellte Fragen · Hochregal 1000 kg
Wie viel Traglast bietet dieses Hochregal pro Ebene?
Wie viele Paletten passen in dieses Palettenregal?
Was ist im Lieferumfang des Komplettsets enthalten?
In welchen Farben werden Rahmen und Traversen geliefert?
Wie erfolgt die Montage und Verankerung im Boden?
Kann ich das Modul mit weiteren Feldern ausbauen?
Welche genauen Abmessungen besitzt diese Regaleinheit?
Geltende Vorschriften in Deutschland und Österreich · Hochregal 1000 kg · 2 Ebenen · 353x184x100 cm · 2 Paletten
Palettenregale und Gabelstaplerbetrieb
Deutschland
In Deutschland ist ein Palettenregal im Lager ein Arbeitsmittel nach der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV), der deutschen Umsetzung der Richtlinie 2009/104/EG. Der Arbeitgeber beurteilt die Gefährdungen (§ 3 BetrSichV, § 5 ArbSchG) und sorgt für Standsicherheit (§ 9). Ortsfeste Regale, die mit Fördermitteln be- oder entladen werden, müssen besonders gesichert sein, etwa durch Verankerung mit der Bodenplatte (DGUV Information 208-061) – bei einem staplerbedienten Palettenregal ist die Bodenverankerung konstruktionsbedingt vorgesehen; Anker und Untergrund sind nach der Montageanleitung des Herstellers auszuführen. Weil die Sicherheit von der Montage abhängt, prüft eine zur Prüfung befähigte Person vor der ersten Verwendung (§ 14 Absatz 1); da Staplerverkehr Schäden verursacht, sind wiederkehrende Prüfungen Pflicht (§ 14 Absatz 2), deren Fristen der Arbeitgeber festlegt (§ 3 Absatz 6). Die DGUV Information 208-043 konkretisiert dies nach DIN EN 15635: Experteninspektion mindestens alle 12 Monate durch eine fachkundige Person, dazu Sichtkontrollen in kürzeren Abständen (wöchentlich oder nach Risikoanalyse), aktuelle Belastungsangaben am Regal (Feldlast, Gewicht der Ladeeinheit) sowie an den Eckbereichen und Durchfahrten ein mindestens 400 mm hoher Anfahrschutz, der mit dem Boden verankert und gelb-schwarz gekennzeichnet ist und nicht mit den Regalstützen verbunden sein darf. Verkehrswege sind nach der Arbeitsstättenverordnung sicher befahrbar und frei zu halten.
Österreich
In Österreich sind staplerbediente Palettenregale Arbeitsmittel im Sinne des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes (ASchG), der Umsetzung der Richtlinie 2009/104/EG: Nach § 33 ASchG dürfen nur Arbeitsmittel eingesetzt werden, die nach dem Stand der Technik die Beschäftigten so gering als möglich gefährden; sie müssen richtig aufgestellt, erhalten und benutzt werden (§ 33 Abs. 2). § 10 AStV verlangt Stabilität der Unterlage, Standfestigkeit der für die Lagerung verwendeten Einrichtungen (Abs. 1 Z 3) und geeignete Maßnahmen gegen ein Überschreiten der zulässigen Belastung von Regalen und Paletten, etwa eine deutlich erkennbare, dauerhafte Anschrift – die Belastungstafel. Dafür sorgt hier die vom Hersteller in der Montageanleitung vorgeschriebene Verankerung im Boden. Zu berücksichtigen sind auch mögliche äußere Einwirkungen (Abs. 1 Z 7) – wo der Stapler fährt, üblicherweise durch Anfahrschutz an den Stehern. Prüfungen nach der Aufstellung, in der Folge und nach einem Anfahrschaden richten sich nach den Herstellerangaben und der EN 15635, die dazu den Stand der Technik beschreibt und Inspektionen durch eine sachkundige Person im von ihr festgelegten Abstand sowie häufige Sichtkontrollen empfiehlt – technische Referenz, keine gesetzliche Pflicht. Die Arbeitsmittelverordnung (AM-VO) schreibt in § 8 eine wiederkehrende Prüfung mindestens einmal im Kalenderjahr für bestimmte Arbeitsmittel vor, etwa Regalbediengeräte oder Hubstapler mit hubbewegtem Fahrerplatz; statische Regale sind dort nicht genannt.
Orientierende Information auf Grundlage der geltenden Vorschriften; sie ersetzt weder den Gesetzestext noch eine fachliche Beratung. · Zuletzt geprüft: 2026-09-08