Regal für Europaletten 1500 kg · 2 Ebenen · 300x269 cm
Technischer Konfigurator wird initialisiert...

Beschreibung · Regal für Europaletten 1500 kg
Dieses europaletten regal mit 300 cm Höhe und 269 cm Fachweite bietet eine leistungsstarke Lösung für die effiziente Palettenlagerung in Betrieb und Lager. Mit zwei verstärkten Traversenebenen bietet dieses System 1500 kg Fachlast je Ebene bei gleichmäßiger Lastverteilung und nimmt insgesamt bis zu 9 Europaletten auf drei Ladehöhen inklusive Boden auf. Die Ständerrahmen in Blau (RAL 5010) und die verstärkten Längsträger in Orange (RAL 2002) werden geschraubt montiert, per Steckverbindung eingehängt und mit M10-Expansionsschrauben sicher am Boden verankert.
Dieses professionelle europaletten regal bietet mit zwei Holm-Ebenen plus Bodenfläche insgesamt drei vollwertige Ladehöhen pro Grundfeld. Auf jeder Ladeebene lassen sich exakt drei Europaletten mit den Maßen 800x1200 mm oder zwei Einweg- beziehungsweise Industriepaletten im Format 1000x1200 mm platzieren. Somit nimmt ein einziges Modul inklusive der Bodenlagerung bis zu neun Europaletten übersichtlich auf. Diese Konfiguration eignet sich hervorragend für Logistikbereiche, die hohe Paletten mit vollem Volumennutzen einlagern möchten, ohne unnötige Freiräume zwischen den Traversen zu verschwenden.
Bei einer Fachweite von 269 cm und einer Rahmentiefe von 100 cm garantiert die verstärkte Ausführung eine geprüfte Tragkraft von 1500 kg pro Ebene bei gleichmäßig verteilter Last. Das gesamte Regalfeld nimmt somit über die Traversen bis zu 3000 kg auf, wobei die Belastbarkeit des Hallenbodens individuell hinzukommt. Mit seiner Höhe von 300 cm schaffst du ein präzise abgestimmtes Regalsystem für Europaletten und Industriepaletten. Die Tiefe von 100 cm gewährt dabei den optimalen Überstand der genormten Ladungsträger für sicheres Rangieren mit dem Stapler.
Der Bausatz umfasst zwei Ständerrahmen mit Profilen der Maße 90x60 mm sowie vier verstärkte Längsträger der Dimension 120x45 mm. Zur Konstruktion gehören Ausfachungsträger mit M10x75 Verschraubungen, vier Fußplatten im Format 120x120x3 mm und M10x70 Bodenanker für eine feste Verankerung im Untergrund. Die Traversen hängen per Einhängelasche direkt in das Raster der Ständer ein und werden durch zehn Sicherungsstifte der Type 90# unlösbar fixiert. Der gesamte Aufbau erfolgt strukturiert ohne Schweißarbeiten oder Spezialwerkzeuge.
Optisch überzeugt dieses Palettenregal durch blaue Ständer in RAL 5010 und leuchtend orangefarbene Traversen in RAL 2002. Für zusätzlichen Schutz stehen optionale Ständerschutzelemente und Schutzgeländer in RAL 2004 Orange sowie RAL 1023 Gelb zur Verfügung. Zudem verwandelt eine separat erhältliche Einlegeplatte mit 2680 mm Länge eine Ebene blitzschnell in ein Fachelement für manuelles Kommissionieren. Durch kompatible Anbaufelder lässt sich dieses Grundfeld beliebig erweitern, wobei sich benachbarte Module einen gemeinsamen Ständerrahmen teilen.
Im Vergleich zu Schwestermodellen der Baureihe mit drei, vier, fünf oder sechs Ebenen bietet diese Variante mit zwei Längsträgerebenen die maximale lichte Höhe pro Ladeebene bei 300 cm Rahmenhöhe. Sie ist genau die richtige Wahl für Lagerhallen, Betriebe oder Werkstätten, in denen sehr hohe Paletten gelagert werden und eine engere Fächeraufteilung nicht sinnvoll wäre. Während Ausführungen mit mehr Ebenen für flachere Güter optimiert sind, sichert dieses Modell mit 1500 kg Fachlast eine effiziente Raumausnutzung für sperriges Lagergut bei hoher Standfestigkeit.
Häufig gestellte Fragen · Regal für Europaletten 1500 kg
Wie viele Paletten passen in dieses Europaletten Regal?
Welche Traglast bietet das Palettenregal pro Ebene?
Was ist im Lieferumfang dieses Kits enthalten?
Wie wird das Modul montiert?
In welchen Farben ist das Regalsystem gestaltet?
Welche Zubehörteile können ergänzt werden?
Gibt es Alternativen mit mehr Ladeebenen?
Geltende Vorschriften in Deutschland und Österreich · Regal für Europaletten 1500 kg · 2 Ebenen · 300x269 cm
Palettenregale und Gabelstaplerbetrieb
Deutschland
In Deutschland ist ein Palettenregal im Lager ein Arbeitsmittel nach der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV), der deutschen Umsetzung der Richtlinie 2009/104/EG. Der Arbeitgeber beurteilt die Gefährdungen (§ 3 BetrSichV, § 5 ArbSchG) und sorgt für Standsicherheit (§ 9). Ortsfeste Regale, die mit Fördermitteln be- oder entladen werden, müssen besonders gesichert sein, etwa durch Verankerung mit der Bodenplatte (DGUV Information 208-061) – bei einem staplerbedienten Palettenregal ist die Bodenverankerung konstruktionsbedingt vorgesehen; Anker und Untergrund sind nach der Montageanleitung des Herstellers auszuführen. Weil die Sicherheit von der Montage abhängt, prüft eine zur Prüfung befähigte Person vor der ersten Verwendung (§ 14 Absatz 1); da Staplerverkehr Schäden verursacht, sind wiederkehrende Prüfungen Pflicht (§ 14 Absatz 2), deren Fristen der Arbeitgeber festlegt (§ 3 Absatz 6). Die DGUV Information 208-043 konkretisiert dies nach DIN EN 15635: Experteninspektion mindestens alle 12 Monate durch eine fachkundige Person, dazu Sichtkontrollen in kürzeren Abständen (wöchentlich oder nach Risikoanalyse), aktuelle Belastungsangaben am Regal (Feldlast, Gewicht der Ladeeinheit) sowie an den Eckbereichen und Durchfahrten ein mindestens 400 mm hoher Anfahrschutz, der mit dem Boden verankert und gelb-schwarz gekennzeichnet ist und nicht mit den Regalstützen verbunden sein darf. Verkehrswege sind nach der Arbeitsstättenverordnung sicher befahrbar und frei zu halten.
Österreich
In Österreich sind staplerbediente Palettenregale Arbeitsmittel im Sinne des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes (ASchG), der Umsetzung der Richtlinie 2009/104/EG: Nach § 33 ASchG dürfen nur Arbeitsmittel eingesetzt werden, die nach dem Stand der Technik die Beschäftigten so gering als möglich gefährden; sie müssen richtig aufgestellt, erhalten und benutzt werden (§ 33 Abs. 2). § 10 AStV verlangt Stabilität der Unterlage, Standfestigkeit der für die Lagerung verwendeten Einrichtungen (Abs. 1 Z 3) und geeignete Maßnahmen gegen ein Überschreiten der zulässigen Belastung von Regalen und Paletten, etwa eine deutlich erkennbare, dauerhafte Anschrift – die Belastungstafel. Dafür sorgt hier die vom Hersteller in der Montageanleitung vorgeschriebene Verankerung im Boden. Zu berücksichtigen sind auch mögliche äußere Einwirkungen (Abs. 1 Z 7) – wo der Stapler fährt, üblicherweise durch Anfahrschutz an den Stehern. Prüfungen nach der Aufstellung, in der Folge und nach einem Anfahrschaden richten sich nach den Herstellerangaben und der EN 15635, die dazu den Stand der Technik beschreibt und Inspektionen durch eine sachkundige Person im von ihr festgelegten Abstand sowie häufige Sichtkontrollen empfiehlt – technische Referenz, keine gesetzliche Pflicht. Die Arbeitsmittelverordnung (AM-VO) schreibt in § 8 eine wiederkehrende Prüfung mindestens einmal im Kalenderjahr für bestimmte Arbeitsmittel vor, etwa Regalbediengeräte oder Hubstapler mit hubbewegtem Fahrerplatz; statische Regale sind dort nicht genannt.
Orientierende Information auf Grundlage der geltenden Vorschriften; sie ersetzt weder den Gesetzestext noch eine fachliche Beratung. · Zuletzt geprüft: 2026-09-08