Säulenanfahrschutz für Lager · 300 cm · Profil 90x60
Außerhalb von Spanien und Portugal: Mindestbestellmenge 10 Palettenregale.
Technischer Konfigurator wird initialisiert...
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Beschreibung · Säulenanfahrschutz für Lager
Der Ständer ist die wesentliche Komponente, die die Hauptstruktur Ihres Lagersystems bildet. Entwickelt, um die Last der oberen Ebenen zu tragen, bietet dieses 300 cm hohe Stahlprofil mit 90x60 mm die notwendige Festigkeit und Stabilität für jede Arbeitsumgebung. Mit einer blauen Lackierung ist dieser Ständer perfekt geeignet, um Sicherheit und Effizienz bei der Organisation Ihres Raumes zu gewährleisten.
Als tragendes Fundament bildet dieses 300 cm hohe Stahlprofil das vertikale Rückgrat flexibler Regalsysteme ohne feste Fachebenen. Die eigentliche Tragkraft wird durch den Einsatz passender Traversen realisiert, wodurch sich schwere Frachten, Lagerkisten und Arbeitsmaterialien sicher in unterschiedlichen Höhen aufnehmen lassen. In Kombination mit einem wirksamen Säulenanfahrschutz sichern Sie die Statik der gesamten Lagerstruktur nachhaltig gegen versehentliche Stöße im Arbeitsalltag ab. Diese modulare Bauweise gibt Unternehmen die volle Kontrolle über ihre Lagerkapazitäten und garantiert maximale Stabilität bei variabler Lastverteilung.
Mit einer Höhe von 300 cm und den Profilmaßen 90x60 mm offeriert der Ständer bei einer Rahmentiefe von 100 cm optimale Voraussetzungen für großvolumige Lagerkonzepte. Auf den individuell einsteckbaren Ebenen finden Gitterboxen, Werkzeuge, Aktenordner oder schwere Industriebehälter passgenau ihren Platz. Um Beschädigungen an den vorderen Kanten durch Flurförderzeuge zu vermeiden, ergänzt ein robuster Säulenanfahrschutz den Aufbau ideal. Die flexible Höhenverstellung der Einhängemöglichkeiten erlaubt es, den zur Verfügung stehenden vertikalen Raum im Betrieb millimetergenau auszunutzen.
Der 8,00 kg schwere Rahmenständer besteht aus hochwertigem, 1,5 mm starkem Profilstahl, der speziell für mechanische Dauerbelastungen ausgelegt ist. Die Montage erfolgt durch das präzise Zusammenfügen der Ständerprofile mit den Traversen, welche mit Sicherungsstiften verlässlichen Halt finden. Zur Verankerung am Gebäudeboden dienen separat erhältliche Fußplatten und Schwerlastanker, während ein passender Säulenanfahrschutz die gefährdeten Eckbereiche vor Kollisionen schützt. Diese durchdachte Steckmontage ermöglicht ein zügiges Aufstellen der Regaleinheiten sowie mühelose Erweiterungen bei geänderten Betriebsabläufen.
Die widerstandsfähige Oberflächenbeschichtung im professionellen Blauton schützt den Stahl zuverlässig vor äußeren Einflüssen und vereinfacht die optische Strukturierung innerhalb der Lagerhalle. Innerhalb dieser Produktfamilie stehen verschiedene Profilgrößen und Höhen zur Auswahl, um jede Hallengeometrie optimal zu bestücken. Wenn ein zusätzlicher Säulenanfahrschutz am Fuß der Konstruktion angebracht wird, bleibt das markante blaue Profil selbst bei dichtem Staplerverkehr dauerhaft unversehrt. Dies sorgt für ein stets sauberes Erscheinungsbild und unterstreicht den hohen Sicherheitsstandard Ihrer betrieblichen Einrichtung.
Im Vergleich zu kompakteren Ausführungen richtet sich diese stabile Variante gezielt an Logistikzentren, Industriezweige und gewerbliche Handwerksbetriebe mit hohen Anforderungen. Durch das kräftige Profil 90x60 mm entsteht eine äußerst belastbare Basis für die verlässliche Einlagerung von Mittellasten und Palettenwaren. Die direkte Kombination aus einem robusten Rahmenständer und passgenau installiertem Säulenanfahrschutz stellt die optimale Wahl dar, wenn kompromisslose Sicherheit, hohe Langlebigkeit und professionelle Raumausnutzung in dynamischen Arbeitsumgebungen gefordert sind.
Häufig gestellte Fragen · Säulenanfahrschutz für Lager
Welche Maße hat dieser Ständer?
Wie erfolgt die Montage einer Struktur mit diesem Ständer?
Sind die Anker für den Boden bei diesem Ständer enthalten?
Welche Funktion erfüllt der Ständer in der Struktur?
Aus welchem Material und in welcher Farbe ist diese Komponente gefertigt?
Welches zusätzliche Zubehör wird für die Bodenbefestigung benötigt?
Wie wird die Verbindung zwischen dem Profil und den Traversen gesichert?
Geltende Vorschriften in Deutschland und Österreich · Säulenanfahrschutz für Lager · 300 cm · Profil 90x60
Palettenregale und Gabelstaplerbetrieb
Deutschland
In Deutschland ist ein Palettenregal im Lager ein Arbeitsmittel nach der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV), der deutschen Umsetzung der Richtlinie 2009/104/EG. Der Arbeitgeber beurteilt die Gefährdungen (§ 3 BetrSichV, § 5 ArbSchG) und sorgt für Standsicherheit (§ 9). Ortsfeste Regale, die mit Fördermitteln be- oder entladen werden, müssen besonders gesichert sein, etwa durch Verankerung mit der Bodenplatte (DGUV Information 208-061) – bei einem staplerbedienten Palettenregal ist die Bodenverankerung konstruktionsbedingt vorgesehen; Anker und Untergrund sind nach der Montageanleitung des Herstellers auszuführen. Weil die Sicherheit von der Montage abhängt, prüft eine zur Prüfung befähigte Person vor der ersten Verwendung (§ 14 Absatz 1); da Staplerverkehr Schäden verursacht, sind wiederkehrende Prüfungen Pflicht (§ 14 Absatz 2), deren Fristen der Arbeitgeber festlegt (§ 3 Absatz 6). Die DGUV Information 208-043 konkretisiert dies nach DIN EN 15635: Experteninspektion mindestens alle 12 Monate durch eine fachkundige Person, dazu Sichtkontrollen in kürzeren Abständen (wöchentlich oder nach Risikoanalyse), aktuelle Belastungsangaben am Regal (Feldlast, Gewicht der Ladeeinheit) sowie an den Eckbereichen und Durchfahrten ein mindestens 400 mm hoher Anfahrschutz, der mit dem Boden verankert und gelb-schwarz gekennzeichnet ist und nicht mit den Regalstützen verbunden sein darf. Verkehrswege sind nach der Arbeitsstättenverordnung sicher befahrbar und frei zu halten.
Österreich
In Österreich sind staplerbediente Palettenregale Arbeitsmittel im Sinne des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes (ASchG), der Umsetzung der Richtlinie 2009/104/EG: Nach § 33 ASchG dürfen nur Arbeitsmittel eingesetzt werden, die nach dem Stand der Technik die Beschäftigten so gering als möglich gefährden; sie müssen richtig aufgestellt, erhalten und benutzt werden (§ 33 Abs. 2). § 10 AStV verlangt Stabilität der Unterlage, Standfestigkeit der für die Lagerung verwendeten Einrichtungen (Abs. 1 Z 3) und geeignete Maßnahmen gegen ein Überschreiten der zulässigen Belastung von Regalen und Paletten, etwa eine deutlich erkennbare, dauerhafte Anschrift – die Belastungstafel. Dafür sorgt hier die vom Hersteller in der Montageanleitung vorgeschriebene Verankerung im Boden. Zu berücksichtigen sind auch mögliche äußere Einwirkungen (Abs. 1 Z 7) – wo der Stapler fährt, üblicherweise durch Anfahrschutz an den Stehern. Prüfungen nach der Aufstellung, in der Folge und nach einem Anfahrschaden richten sich nach den Herstellerangaben und der EN 15635, die dazu den Stand der Technik beschreibt und Inspektionen durch eine sachkundige Person im von ihr festgelegten Abstand sowie häufige Sichtkontrollen empfiehlt – technische Referenz, keine gesetzliche Pflicht. Die Arbeitsmittelverordnung (AM-VO) schreibt in § 8 eine wiederkehrende Prüfung mindestens einmal im Kalenderjahr für bestimmte Arbeitsmittel vor, etwa Regalbediengeräte oder Hubstapler mit hubbewegtem Fahrerplatz; statische Regale sind dort nicht genannt.
Orientierende Information auf Grundlage der geltenden Vorschriften; sie ersetzt weder den Gesetzestext noch eine fachliche Beratung. · Zuletzt geprüft: 2026-09-08







